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Rum kaufen

Rum kaufen bei Rum Exchange: Rund 180 Rums sind bei uns lagernd – aus der Karibik, aus Mittel- und Südamerika, vom Indischen Ozean und aus Asien. Als Importeur aus Vorarlberg führen wir Ron Cueva 1501, Ron Dos Mares, Ron Sostenible, Terra Verde und Skunk Rum exklusiv in Österreich, dazu unsere Eigenmarke My Sweet Heart.

Weißer Rum für Mojito und Daiquiri, gereifter Solera-Rum zum Pur-Trinken, Rhum Agricole aus frischem Zuckerrohrsaft oder Overproof für Tiki-Drinks: Über die Filter finden Sie Rum nach Land, Alter und Stärke. Direkt zu den Regionen: Karibik, Zentralamerika, Südamerika und Indischer Ozean. Würziges steht unter Spiced & Rumbasis, seltene Abfüllungen unter Raritäten.

Rum als Geschenk: Flaschen mit Geschenkbox, Sets mit Gläsern und Tasting-Kits finden Sie gesammelt unter Geschenkideen.

Alle Flaschen sind lagernd und gehen innerhalb von 24 bis 48 Stunden mit DPD in ganz Österreich hinaus, für Privatkunden ab 100 € versandkostenfrei. Gastronomie und Handel bestellen nach der Registrierung zu eigenen Konditionen.

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Häufige Fragen zu Rum

Welcher Rum eignet sich für Einsteiger?

Gut für den Anfang sind milde, länger gereifte Rums aus Zentralamerika, etwa aus Panama: rund, mit Noten von Vanille und Karamell. Bei uns zum Beispiel Ron Cueva 1501 oder Ron Dos Mares. Mehr Auswahl unter Rum aus Zentralamerika.

Was ist der Unterschied zwischen Rum und Rhum Agricole?

Die meisten Rums werden aus Melasse destilliert, einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung. Rhum Agricole wird aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft gebrannt, vor allem auf Martinique und Guadeloupe, und schmeckt grasiger und frischer.

Wie schnell wird geliefert?

Lagernde Artikel versenden wir innerhalb Österreichs, die Lieferung dauert in der Regel 24 bis 48 Stunden. Für Privatkunden ist der Versand ab 100 € Bestellwert kostenlos.

Rum – alles, was man über Rum wissen sollte

Rum gehört zu den ältesten Spirituosen der Welt und zu den vielfältigsten. Zwischen einem klaren Rum aus dem Stahltank und einem zwanzig Jahre alten Pot-Still-Destillat liegen Welten – und beide heißen Rum.

Was ist Rum?

Rum wird ausschließlich aus Zuckerrohr gewonnen: entweder aus frisch gepresstem Saft oder aus Melasse, dem dickflüssigen Nebenprodukt der Zuckergewinnung.

Damit sich eine Spirituose Rum nennen darf, muss sie mindestens 37,5 Prozent Alkohol haben. Alles Weitere – Hefe, Brennart, Fass, Klima – ist Entscheidung der Brennerei und macht den Unterschied.

Klassifizierung nach Reifedauer

Die Zeit im Fass bestimmt Farbe, Aroma und Tiefe:

  • Weißer Rum – mindestens drei Monate, meist im Edelstahltank. Klar und frisch.
  • VO – ab drei Jahren im Eichenfass. Mild, mit erster Fasswürze.
  • VSOP – ab vier Jahren. Harmonisch und aromatisch.
  • XO – ab sechs Jahren. Vollmundig, tief und vielschichtig.

Fermentation

Zuckerrohrsaft oder Melasse wird mit Hefe versetzt und über mehrere Tage vergoren. Es entsteht eine Maische mit vier bis zehn Prozent Alkohol.

Wie lange und mit welcher Hefe vergoren wird, entscheidet über die Ester – jene Verbindungen, die einem Rum später seine fruchtigen bis lackartigen Noten geben. Eine lange Gärung erzeugt viel davon, eine kurze wenig.

Destillation

Die vergorene Maische wird gebrannt; das Ergebnis ist ein Rohbrand mit 65 bis 95 Prozent Alkohol.

Die Pot Still arbeitet im Einzelverfahren und lässt viel Aroma durch – daraus entstehen schwere, markante Rums. Die Column Still läuft durchgehend und trennt sauberer; sie liefert leichtere, fruchtigere Destillate. Viele Häuser verschneiden beides.

Fasslagerung und Geschmack

Gelagert wird fast immer in gebrauchten Eichenfässern, meist aus amerikanischer Weißeiche, seltener aus französischer Limousin-Eiche.

Entscheidend ist das Klima: In den Tropen arbeitet das Holz bei dreißig Grad ungleich schneller als in einem europäischen Lagerhaus. Als Faustregel entspricht ein acht Jahre alter tropisch gereifter Rum einem zwölf Jahre alten Whisky. Dafür verdunsten bis zu zehn Prozent im Jahr.

Blending und Solera

Anders als Whisky kommt Rum selten aus einem einzigen Fass. Blends vereinen Komponenten verschiedener Reifezeit und Machart zu einem gleichbleibenden Hausstil.

Beim Solera-Verfahren, aus der Sherry-Produktion übernommen, lagern jüngere Rums oben und ältere unten. Abgefüllt wird nur aus der untersten Reihe, nachgefüllt von oben. Die Altersangabe bezieht sich dabei auf den ältesten Anteil, nicht auf den Durchschnitt.

Spanischer Stil

Herkunft: Kuba, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Venezuela und weite Teile Lateinamerikas.

Grundlage ist Melasse, gebrannt wird überwiegend in der Column Still. Das ergibt leichte, fruchtige und oft süßlich wirkende Rums mit Noten von Toffee, Vanille, Kakao und reifer Frucht – der zugänglichste der drei Stile.

Britischer Stil

Herkunft: Jamaika, Barbados, Guyana, Trinidad.

Ebenfalls aus Melasse, aber vielfach in der Pot Still gebrannt. Diese Rums sind würzig, kräftig und aromenintensiv. Vor allem jamaikanische Abfüllungen sind esterreich: Sie erinnern an überreife Banane, Ananas, manchmal an Lack oder Klebstoff – für Kenner genau der Reiz.

Französischer Stil – Rhum Agricole

Herkunft: Martinique, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Réunion.

Grundlage ist frisch gepresster Zuckerrohrsaft statt Melasse. Der Saft muss binnen Stunden verarbeitet werden, sonst gärt er unkontrolliert. Das Ergebnis ist trocken, grasig und kaum süß, mit pflanzlichen und pfeffrigen Noten – der eigenständigste der drei Stile.

Ein Blick in die Geschichte

Rum entstand im 17. Jahrhundert als Verwertung eines Abfallprodukts der Zuckerherstellung. Bereits 1650 ist auf Barbados der Name „Rumbullion“ überliefert.

Über die Seefahrt verbreitete er sich rasch. Die britische Marine gab von 1655 bis 1970 eine tägliche Ration aus; der letzte Ausschank am 31. Juli 1970 ging als Black Tot Day in die Geschichte ein.

Etiketten richtig lesen

Eine dunkle Farbe bedeutet nicht automatisch lange Reife – sie kann auch aus Zuckerkulör stammen. Eine spürbare Süße kann von einer Dosage nach der Reifung kommen.

Aussagekräftiger als eine große Zahl sind Angaben zu Destillerie, Herkunft, Brennart und Fassführung. „Single Cask“ heißt: eine Abfüllung aus genau einem Fass. „Cask Strength“ heißt: unverdünnt, meist über 50 Prozent.

Pur trinken

Ein tulpenförmiges Glas bündelt die Aromen, ohne den Alkohol in die Nase zu drücken. Zwei bis vier Zentiliter genügen.

Gereifter Rum kommt bei 18 bis 22 Grad ins Glas – aus dem Kühlschrank wirkt er verschlossen. Ein paar Tropfen Wasser öffnen einen fassstarken Rum, Eis dagegen dämpft Duft und Geschmack. Nach einigen Minuten Luft verändert sich der Eindruck deutlich.

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