Brandy ist der Sammelbegriff für Weinbrand: destillierter Wein, gereift im Holzfass. Je nach Herkunft und Fasszeit reicht das Spektrum von leicht und fruchtig bis dunkel und würzig. Pur, auf Eis oder als Basis für Sidecar und Brandy Sour.
Alle 3 Ergebnisse werden angezeigt
Brandy ist der Sammelbegriff für alles, was aus Wein oder Obst gebrannt und in Holz gereift wird. Die Bandbreite reicht vom spanischen Solera-Brandy bis zum Apfelbrand aus der Normandie.
Brandy entsteht durch Destillation von Wein oder vergorener Fruchtmaische und reift anschließend in Eichenfässern. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 36 Prozent.
Das Wort stammt vom niederländischen brandewijn, gebrannter Wein. Cognac, Armagnac, Weinbrand und Pisco sind allesamt Brandys – nur mit eigenen, engeren Regeln.
Die größte Gruppe. Der Grundwein wird meist zweifach gebrannt und reift danach je nach Herkunft und Anspruch zwischen einem Jahr und mehreren Jahrzehnten.
Als Weinbrand darf sich in der EU nur bezeichnen, was mindestens sechs Monate im Eichenfass lag oder zwölf Monate in Fässern über 1.000 Litern – und mindestens 36 Prozent aufweist.
Der spanische Klassiker aus Andalusien reift nicht linear, sondern im Solera-Verfahren: In gestapelten Fassreihen wird stets nur aus der untersten abgefüllt und von oben nachgefüllt.
Weil die Fässer zuvor Sherry enthielten, kommen Noten von Nuss, Rosine und Oxidation hinzu. Drei Stufen gibt es: Solera, Solera Reserva und Solera Gran Reserva.
Nicht jeder Brandy stammt aus Trauben. Aus vergorenem Obst entstehen ebenso eigenständige, im Holz gereifte Destillate.
Der bekannteste ist der Calvados aus der Normandie, gebrannt aus Apfel- und Birnenmost. Aus Ungarn und dem Balkan kommen Pflaumen- und Marillenbrände, die ebenfalls Fassreife kennen.
In Peru und Chile wird aus aromatischen Traubensorten ein Brand gewonnen, der nach der Destillation nicht ins Holz kommt.
Peruanischer Pisco muss unverdünnt abgefüllt werden und darf keinerlei Zusatz enthalten – er zeigt die Traube unmittelbar. Berühmt wurde er im Pisco Sour mit Limette, Zucker und Eiweiß.
Wie bei allen braunen Spirituosen kommt ein großer Teil des Geschmacks aus dem Holz: Vanille, Karamell, Nuss und Würze entstehen erst dort.
Gebrauchte Fässer arbeiten langsamer und feiner als neue. Ein warmes Lager beschleunigt die Reife deutlich – südspanischer Brandy wirkt nach acht Jahren reifer als ein nordfranzösischer.
Außerhalb geschützter Herkünfte sind diese Kürzel nicht überall verbindlich geregelt.
Die Destillation von Wein verbreitete sich ab dem 12. Jahrhundert von Salerno und der arabischen Welt aus über Europa – zunächst als Arznei.
Niederländische Händler machten daraus im 16. Jahrhundert ein Handelsgut: Gebrannter Wein war haltbarer und leichter zu verschiffen als Wein. Dass er im Fass besser wurde, war eine Entdeckung des Zufalls.
Eine geschützte Herkunft wie Cognac, Armagnac, Brandy de Jerez oder Calvados sagt mehr aus als jedes Kürzel, weil dahinter feste Regeln zu Rebsorte, Brennverfahren und Reife stehen.
Bei einfachem Weinbrand sind Zuckerkulör und Zuckerzusatz erlaubt. Angaben zur Brennerei, zum Fasstyp und zur Fassstärke sind die verlässlicheren Hinweise auf Qualität.
Ein tulpenförmiges Glas bei 18 bis 20 Grad. Der bauchige Schwenker über der Kerze ist ein Bild aus alten Filmen – Wärme treibt vor allem den Alkohol nach oben.
Zwei bis vier Zentiliter genügen. Alte Abfüllungen brauchen einige Minuten Luft, bis sich Rancio, Nuss und Dörrfrucht zeigen.
Brandy ist ein klassischer Küchenbegleiter: zum Flambieren, in dunklen Saucen, in Pasteten und in Weihnachtsgebäck.
Beim Erhitzen verfliegt der Alkohol, die Frucht- und Holznoten bleiben. Dafür genügt eine einfache Abfüllung – ein lange gereifter Brand verliert in der Pfanne genau das, wofür man ihn bezahlt hat.
Vor der Reblausplage Ende des 19. Jahrhunderts war Brandy die Grundlage der klassischen Barkultur, ehe Whisky und Gin ihn verdrängten.
Der Brandy Alexander mit Sahne und Kakaolikör, der Sidecar mit Orangenlikör und Zitrone sowie der heiße Grog gehören zu den bekanntesten Rezepten.
Brandy ist der Sammelbegriff für Weinbrand: destillierter Wein, gereift im Holzfass. Je nach Herkunft und Fasszeit reicht das Spektrum von leicht und fruchtig bis dunkel und würzig. Pur, auf Eis oder als Basis für Sidecar und Brandy Sour.
Alle 3 Ergebnisse werden angezeigt
Brandy ist der Sammelbegriff für alles, was aus Wein oder Obst gebrannt und in Holz gereift wird. Die Bandbreite reicht vom spanischen Solera-Brandy bis zum Apfelbrand aus der Normandie.
Brandy entsteht durch Destillation von Wein oder vergorener Fruchtmaische und reift anschließend in Eichenfässern. Der Mindestalkoholgehalt liegt bei 36 Prozent.
Das Wort stammt vom niederländischen brandewijn, gebrannter Wein. Cognac, Armagnac, Weinbrand und Pisco sind allesamt Brandys – nur mit eigenen, engeren Regeln.
Die größte Gruppe. Der Grundwein wird meist zweifach gebrannt und reift danach je nach Herkunft und Anspruch zwischen einem Jahr und mehreren Jahrzehnten.
Als Weinbrand darf sich in der EU nur bezeichnen, was mindestens sechs Monate im Eichenfass lag oder zwölf Monate in Fässern über 1.000 Litern – und mindestens 36 Prozent aufweist.
Der spanische Klassiker aus Andalusien reift nicht linear, sondern im Solera-Verfahren: In gestapelten Fassreihen wird stets nur aus der untersten abgefüllt und von oben nachgefüllt.
Weil die Fässer zuvor Sherry enthielten, kommen Noten von Nuss, Rosine und Oxidation hinzu. Drei Stufen gibt es: Solera, Solera Reserva und Solera Gran Reserva.
Nicht jeder Brandy stammt aus Trauben. Aus vergorenem Obst entstehen ebenso eigenständige, im Holz gereifte Destillate.
Der bekannteste ist der Calvados aus der Normandie, gebrannt aus Apfel- und Birnenmost. Aus Ungarn und dem Balkan kommen Pflaumen- und Marillenbrände, die ebenfalls Fassreife kennen.
In Peru und Chile wird aus aromatischen Traubensorten ein Brand gewonnen, der nach der Destillation nicht ins Holz kommt.
Peruanischer Pisco muss unverdünnt abgefüllt werden und darf keinerlei Zusatz enthalten – er zeigt die Traube unmittelbar. Berühmt wurde er im Pisco Sour mit Limette, Zucker und Eiweiß.
Wie bei allen braunen Spirituosen kommt ein großer Teil des Geschmacks aus dem Holz: Vanille, Karamell, Nuss und Würze entstehen erst dort.
Gebrauchte Fässer arbeiten langsamer und feiner als neue. Ein warmes Lager beschleunigt die Reife deutlich – südspanischer Brandy wirkt nach acht Jahren reifer als ein nordfranzösischer.
Außerhalb geschützter Herkünfte sind diese Kürzel nicht überall verbindlich geregelt.
Die Destillation von Wein verbreitete sich ab dem 12. Jahrhundert von Salerno und der arabischen Welt aus über Europa – zunächst als Arznei.
Niederländische Händler machten daraus im 16. Jahrhundert ein Handelsgut: Gebrannter Wein war haltbarer und leichter zu verschiffen als Wein. Dass er im Fass besser wurde, war eine Entdeckung des Zufalls.
Eine geschützte Herkunft wie Cognac, Armagnac, Brandy de Jerez oder Calvados sagt mehr aus als jedes Kürzel, weil dahinter feste Regeln zu Rebsorte, Brennverfahren und Reife stehen.
Bei einfachem Weinbrand sind Zuckerkulör und Zuckerzusatz erlaubt. Angaben zur Brennerei, zum Fasstyp und zur Fassstärke sind die verlässlicheren Hinweise auf Qualität.
Ein tulpenförmiges Glas bei 18 bis 20 Grad. Der bauchige Schwenker über der Kerze ist ein Bild aus alten Filmen – Wärme treibt vor allem den Alkohol nach oben.
Zwei bis vier Zentiliter genügen. Alte Abfüllungen brauchen einige Minuten Luft, bis sich Rancio, Nuss und Dörrfrucht zeigen.
Brandy ist ein klassischer Küchenbegleiter: zum Flambieren, in dunklen Saucen, in Pasteten und in Weihnachtsgebäck.
Beim Erhitzen verfliegt der Alkohol, die Frucht- und Holznoten bleiben. Dafür genügt eine einfache Abfüllung – ein lange gereifter Brand verliert in der Pfanne genau das, wofür man ihn bezahlt hat.
Vor der Reblausplage Ende des 19. Jahrhunderts war Brandy die Grundlage der klassischen Barkultur, ehe Whisky und Gin ihn verdrängten.
Der Brandy Alexander mit Sahne und Kakaolikör, der Sidecar mit Orangenlikör und Zitrone sowie der heiße Grog gehören zu den bekanntesten Rezepten.
Alle 3 Ergebnisse werden angezeigt
Für Ihre nächste Bestellung. Dazu Angebote, Neuheiten und Verfügbarkeiten — ca. 2× pro Monat.
5 % Rabatt ab 50 € Bestellwert, einmal je Kunde. Nicht für Aktionsartikel und nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren.
WhatsApp us