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Energy Drinks

Energy Drinks liefern Koffein, Taurin und B-Vitamine für den schnellen Schub — beim Sport, auf langen Fahrten oder wenn der Abend länger wird. Klassisch gesüßt oder zuckerfrei. Eisgekühlt pur oder als Mixer für Longdrinks.

Hersteller
Marke
Herkunft
Preis

Preise von 1,00  bis 24,00 

Alle 4 Ergebnisse werden angezeigt

Energy Drinks – alles, was man darüber wissen sollte

Energy Drinks sind koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit einer festen Zutatengruppe: Koffein, Taurin, B-Vitamine und meist Zucker. Was sie leisten und wo ihre Grenzen liegen, ist gut dokumentiert.

Was ist ein Energy Drink?

Rechtlich sind Energy Drinks koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Der Koffeingehalt ist auf 320 Milligramm je Liter begrenzt – das entspricht 80 Milligramm in einer 250-Milliliter-Dose.

Ab 150 Milligramm je Liter muss der Hinweis „Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf der Verpackung stehen.

Koffein

Koffein blockiert die Andockstellen des Botenstoffs Adenosin, der im Lauf des Tages Müdigkeit signalisiert. Die Müdigkeit verschwindet dadurch nicht – sie wird nur nicht mehr wahrgenommen.

Die Wirkung setzt nach 15 bis 45 Minuten ein. Die Halbwertszeit liegt bei drei bis sechs Stunden, weshalb ein Energy Drink am späten Nachmittag den Schlaf noch spürbar beeinflussen kann.

Taurin

Taurin ist eine Aminosulfonsäure, die der Körper selbst bildet und die auch in Fisch und Fleisch vorkommt. Der Name geht auf den Stier zurück, weil sie zuerst aus Rindergalle isoliert wurde.

In Energy Drinks wird sie synthetisch hergestellt und ist rein pflanzlich. Üblich sind 1.000 Milligramm je 250 Milliliter; die zulässige Höchstmenge liegt bei 4.000 Milligramm je Liter.

B-Vitamine

Fast alle Energy Drinks enthalten Vitamine der B-Gruppe, meist B3, B5, B6 und B12. Sie sind am Energiestoffwechsel beteiligt.

Sie liefern selbst keine Energie, sondern helfen dem Körper, Nährstoffe zu verwerten. Bei ausgewogener Ernährung sind sie ohnehin ausreichend vorhanden – der Zusatz ist eher Ergänzung als Notwendigkeit.

Zucker und Zuckerersatz

Eine klassische Dose enthält rund 27 Gramm Zucker – etwa neun Würfel. Das ist der eigentliche Energieträger und zugleich der Grund für den späteren Leistungsabfall.

Zuckerfreie Varianten arbeiten mit Süßstoffen wie Acesulfam K, Sucralose oder Steviolglycosiden. Sie liefern praktisch keine Kalorien; die Koffeinwirkung bleibt unverändert.

Weitere Zutaten

Häufig kommen Glucuronolacton, Inosit und Cholin hinzu – körpereigene Stoffe, deren Wirkung in diesen Mengen wissenschaftlich nicht belegt ist.

Pflanzliche Auszüge aus Guarana, Ginseng oder Mate finden sich ebenfalls. Guarana ist dabei vor allem eine zusätzliche Koffeinquelle, die in die Gesamtmenge einzurechnen ist.

Die Nährwerttabelle lesen

Angaben erfolgen je 100 Milliliter, oft zusätzlich je Dose. Wichtig ist die Umrechnung: 11 Gramm Zucker je 100 Milliliter ergeben in einer 250-Milliliter-Dose bereits 27,5 Gramm.

Der Brennwert wird in Kilojoule und Kilokalorien angegeben. Die Prozentangabe am Ende bezieht sich auf den Referenzwert eines durchschnittlichen Erwachsenen mit 2.000 Kilokalorien am Tag.

Wie viel ist vertretbar?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hält für gesunde Erwachsene bis zu 400 Milligramm Koffein über den Tag für unbedenklich, als Einzeldosis bis zu 200 Milligramm.

Das entspricht etwa fünf Dosen über den Tag oder zwei Dosen auf einmal. Für Schwangere gilt die halbe Menge, für Kinder und Jugendliche werden Energy Drinks nicht empfohlen.

Mit Alkohol

Die Kombination ist verbreitet, aber problematisch: Koffein überdeckt die dämpfende Wirkung des Alkohols, ohne den Abbau zu beschleunigen.

Man fühlt sich wacher, als man tatsächlich ist – die Reaktionsfähigkeit bleibt eingeschränkt. Der Alkoholgehalt im Blut sinkt dadurch keine Minute schneller.

Ein Blick in die Geschichte

Der Ursprung liegt in Ostasien: In Japan kam 1962 ein Tonikum mit Taurin auf den Markt, in Thailand folgte 1976 ein süßes Kraftgetränk für Arbeiter und Fernfahrer.

Ein österreichischer Unternehmer entdeckte es auf einer Geschäftsreise, passte die Rezeptur an europäische Vorlieben an und brachte 1987 die erste Dose dieser Art in Europa auf den Markt. Daraus wurde eine weltweite Kategorie.

Richtig servieren

Gut gekühlt bei fünf bis sieben Grad, weil Kälte die Süße zurücknimmt und die Kohlensäure spürbarer macht.

Über Eis im hohen Glas serviert wirkt ein Energy Drink weniger klebrig als direkt aus der Dose. Eine Limettenscheibe hebt die Säure und bringt die Zitrusnoten nach vorn.

Als Mixgetränk

Energy Drinks sind ein fester Bestandteil der Longdrink-Kultur, vor allem in Kombination mit Wodka, hellem Rum oder Tequila.

Weil sie sehr süß und aromatisch sind, decken sie feine Spirituosen vollständig zu – eine einfache, kräftige Basis ist hier die bessere Wahl. Als alkoholfreier Mix funktionieren sie mit Zitrus und Ingwer besonders gut.

Energy Drinks

Energy Drinks liefern Koffein, Taurin und B-Vitamine für den schnellen Schub — beim Sport, auf langen Fahrten oder wenn der Abend länger wird. Klassisch gesüßt oder zuckerfrei. Eisgekühlt pur oder als Mixer für Longdrinks.

Energy Drinks liefern Koffein, Taurin und B-Vitamine für den schnellen Schub — beim Sport, auf langen Fahrten oder wenn der Abend länger wird. Klassisch gesüßt oder zuckerfrei. Eisgekühlt pur oder als Mixer für Longdrinks.

Hersteller
Marke
Herkunft
Preis

Preise von 1,00  bis 24,00 

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Energy Drinks – alles, was man darüber wissen sollte

Energy Drinks sind koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit einer festen Zutatengruppe: Koffein, Taurin, B-Vitamine und meist Zucker. Was sie leisten und wo ihre Grenzen liegen, ist gut dokumentiert.

Was ist ein Energy Drink?

Rechtlich sind Energy Drinks koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Der Koffeingehalt ist auf 320 Milligramm je Liter begrenzt – das entspricht 80 Milligramm in einer 250-Milliliter-Dose.

Ab 150 Milligramm je Liter muss der Hinweis „Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ auf der Verpackung stehen.

Koffein

Koffein blockiert die Andockstellen des Botenstoffs Adenosin, der im Lauf des Tages Müdigkeit signalisiert. Die Müdigkeit verschwindet dadurch nicht – sie wird nur nicht mehr wahrgenommen.

Die Wirkung setzt nach 15 bis 45 Minuten ein. Die Halbwertszeit liegt bei drei bis sechs Stunden, weshalb ein Energy Drink am späten Nachmittag den Schlaf noch spürbar beeinflussen kann.

Taurin

Taurin ist eine Aminosulfonsäure, die der Körper selbst bildet und die auch in Fisch und Fleisch vorkommt. Der Name geht auf den Stier zurück, weil sie zuerst aus Rindergalle isoliert wurde.

In Energy Drinks wird sie synthetisch hergestellt und ist rein pflanzlich. Üblich sind 1.000 Milligramm je 250 Milliliter; die zulässige Höchstmenge liegt bei 4.000 Milligramm je Liter.

B-Vitamine

Fast alle Energy Drinks enthalten Vitamine der B-Gruppe, meist B3, B5, B6 und B12. Sie sind am Energiestoffwechsel beteiligt.

Sie liefern selbst keine Energie, sondern helfen dem Körper, Nährstoffe zu verwerten. Bei ausgewogener Ernährung sind sie ohnehin ausreichend vorhanden – der Zusatz ist eher Ergänzung als Notwendigkeit.

Zucker und Zuckerersatz

Eine klassische Dose enthält rund 27 Gramm Zucker – etwa neun Würfel. Das ist der eigentliche Energieträger und zugleich der Grund für den späteren Leistungsabfall.

Zuckerfreie Varianten arbeiten mit Süßstoffen wie Acesulfam K, Sucralose oder Steviolglycosiden. Sie liefern praktisch keine Kalorien; die Koffeinwirkung bleibt unverändert.

Weitere Zutaten

Häufig kommen Glucuronolacton, Inosit und Cholin hinzu – körpereigene Stoffe, deren Wirkung in diesen Mengen wissenschaftlich nicht belegt ist.

Pflanzliche Auszüge aus Guarana, Ginseng oder Mate finden sich ebenfalls. Guarana ist dabei vor allem eine zusätzliche Koffeinquelle, die in die Gesamtmenge einzurechnen ist.

Die Nährwerttabelle lesen

Angaben erfolgen je 100 Milliliter, oft zusätzlich je Dose. Wichtig ist die Umrechnung: 11 Gramm Zucker je 100 Milliliter ergeben in einer 250-Milliliter-Dose bereits 27,5 Gramm.

Der Brennwert wird in Kilojoule und Kilokalorien angegeben. Die Prozentangabe am Ende bezieht sich auf den Referenzwert eines durchschnittlichen Erwachsenen mit 2.000 Kilokalorien am Tag.

Wie viel ist vertretbar?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hält für gesunde Erwachsene bis zu 400 Milligramm Koffein über den Tag für unbedenklich, als Einzeldosis bis zu 200 Milligramm.

Das entspricht etwa fünf Dosen über den Tag oder zwei Dosen auf einmal. Für Schwangere gilt die halbe Menge, für Kinder und Jugendliche werden Energy Drinks nicht empfohlen.

Mit Alkohol

Die Kombination ist verbreitet, aber problematisch: Koffein überdeckt die dämpfende Wirkung des Alkohols, ohne den Abbau zu beschleunigen.

Man fühlt sich wacher, als man tatsächlich ist – die Reaktionsfähigkeit bleibt eingeschränkt. Der Alkoholgehalt im Blut sinkt dadurch keine Minute schneller.

Ein Blick in die Geschichte

Der Ursprung liegt in Ostasien: In Japan kam 1962 ein Tonikum mit Taurin auf den Markt, in Thailand folgte 1976 ein süßes Kraftgetränk für Arbeiter und Fernfahrer.

Ein österreichischer Unternehmer entdeckte es auf einer Geschäftsreise, passte die Rezeptur an europäische Vorlieben an und brachte 1987 die erste Dose dieser Art in Europa auf den Markt. Daraus wurde eine weltweite Kategorie.

Richtig servieren

Gut gekühlt bei fünf bis sieben Grad, weil Kälte die Süße zurücknimmt und die Kohlensäure spürbarer macht.

Über Eis im hohen Glas serviert wirkt ein Energy Drink weniger klebrig als direkt aus der Dose. Eine Limettenscheibe hebt die Säure und bringt die Zitrusnoten nach vorn.

Als Mixgetränk

Energy Drinks sind ein fester Bestandteil der Longdrink-Kultur, vor allem in Kombination mit Wodka, hellem Rum oder Tequila.

Weil sie sehr süß und aromatisch sind, decken sie feine Spirituosen vollständig zu – eine einfache, kräftige Basis ist hier die bessere Wahl. Als alkoholfreier Mix funktionieren sie mit Zitrus und Ingwer besonders gut.

Energy Drinks liefern Koffein, Taurin und B-Vitamine für den schnellen Schub — beim Sport, auf langen Fahrten oder wenn der Abend länger wird. Klassisch gesüßt oder zuckerfrei. Eisgekühlt pur oder als Mixer für Longdrinks.
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